| Neue Westfälische,
Bielefeld (mg) - 04.07.2006
Bielefeld (mg). Ein Großteil der privaten Vermietungen erfolgt
an Wochenenden. Aufgrund der schwierigen Marktsituation ist der
Vermieter oft froh, wenn der begeisterte Interessent den unterschriebenen
Vertrag gleich mitnehmen will. Weil die Banken und die Schufa geschlossen
haben, bleibt allerdings keine Zeit für die wichtige Bonitätsprüfung.
Was viele nicht wissen: Sogar an Feiertagen kann man Erkundigungen
einziehen. Dafür stehen private Auskunfteien zur Verfügung.
Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, nur Firmen dürften
solche Daten einsehen, haben auch private Vermieter eine Zugangsberechtigung.
Es genügt ein PC mit Internetanschluss.
Zu den bedeutenden Anbietern zählen Creditreform, Bürgel
und die DWA-Wirtschaftsauskunft. Wer wissen will, ob jemand pünktlich
und zuverlässig seinen Verpflichtungen nachkommt, ist mit einer
Kurzauskunft bedient. Eine Adressauskunft
gibt Aufschluss über die Korrektheit von Anschirft und Name.
Eine Vollauskunft gestattet dagegen den Einblick in eine Fülle
von Einzeldaten bis hin zu Beteiligungen und Bilanzen. Die Kosten
betragen bis zu 20 Euro für eine Privat- und rund 80 Euro für
eine umfassende Firmenauskunft. Allerdings ist eine Mitgliedschaft
bei der
jeweiligen Auskunftei Voraussetzung – mit Jahresbeiträgen
von nicht selten 250 Euro. Speziell auf diese Problematik geht der
Bonitäts-Check der DWA Wirtschaftsauskunft, Krefeld, ein, der
ohne eine solche Grundgebühr ausschließlich nach Anzahl
der Abrufe berechnet wird. www.dwa-wirtschaftsauskunft.de
Weiter Artikel zum Thema:
|